Die Raphaeliten

Die Ketzerkriege waren eine furchtbare Zeit. Es wäre verständlich gewesen, wenn die Bewohner Raphaelslands ihre Herzen der Verbitterung geöffnet hätten. Die Menschen haben sich jedoch ihre seit langem gerühmte Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auch über den Abschluß dieses gigantischen Waffengangs hinaus bewahrt. Obschon das Land sich nur langsam von den Wunden erholt, die ihm so zahlreich geschlagen wurden, mühen sich die Diener Raphaels nichtsdestotrotz redlich, ihre Glaubensgeschwister im restlichen Europa durch großzügige Nahrungsmittellieferungen sowie die Entsendung hervorragend ausgebildeter Heiler zu unterstützen. Selbst gegenüber den Diadochen übt man sich in Zurückhaltung und Entgegenkommen, was so manchen radikal gesinnten Angeliten schier in den Wahnsinn treibt.